Biotech · Markensystem
mAbV
Marke und digitale Präsenz für ein Antikörper-Startup in Zusammenarbeit mit der University of Oxford, entwickelt während das Unternehmen noch im Stealth-Modus war.
Eine Marke und digitale Präsenz aufbauen, die das Vertrauen von Investoren und Wissenschaftlern gewinnt, während das Unternehmen noch im Stealth-Modus war und sich auf keine klinischen Aussagen stützen konnte. Sie musste genug sagen, ohne zu viel zu verraten.
Discovery und Zielgruppenrecherche
Am Anfang stand ein ausführliches Interview, um die Wissenschaft, das Unternehmen und die eigentliche Zielgruppe zu verstehen. Darauf folgte die Recherche zu den realen Zielgruppen: Wer landet auf einer solchen Seite, wonach scannt er in den ersten Sekunden, und was schafft Vertrauen oder lässt ihn abspringen.
Drei Kundenpersonas
Die Recherche mündete in drei Personas, jede mit eigenem Ziel, den Inhalten, nach denen sie sucht, was ihr Vertrauen aufbaut, und dem einen Punkt, der es zerstört. „Der Kapitalgeber“ ist ein Life-Sciences-Investor, der die Glaubwürdigkeit der Pipeline bewertet; „Der Kooperationspartner“ ein R&D-Direktor aus der Biopharma-Branche, der die Passung prüft; „Der Wissenschaftler“ ein klinischer Forscher, der den Ansatz validiert.
Design für ein wissenschaftliches Publikum
Ein wissenschaftliches Publikum liest anders. Hype verliert es; Zurückhaltung gewinnt es. Das Design setzt deshalb auf präzise Sprache, reale Referenzpunkte wie den Beyfortus-Präzedenzfall, und verzichtet auf Wirksamkeitsaussagen. Genau das, was laut den Personas ihr Vertrauen gewinnt oder verspielt.
Lead-Erfassung, entwickelt um die Personas
Da das Produkt noch unter Verschluss war, musste die Website qualifiziertes Interesse erfassen, ohne zu viel preiszugeben. Genau das leistet das Panel „Register your interest“. Seine Optionen unter „I am a…“ (Investor, Biopharma, Researcher, Academic, Press) machen die Personas greifbar: Jeder Besucher ordnet sich selbst zu, sodass die richtige Nachfassaktion die richtige Person erreicht.
Live ansehen →Rechtsraumsensible Datenerfassung
Personenbezogene Daten zu erfassen ist nicht überall gleich. Recherchen zu den Unterschieden zwischen der DSGVO in Europa, den USA und Asien haben geprägt, wie das Erfassungs-Framework in jedem Rechtsraum funktionieren sollte — und ob überhaupt dasselbe Framework infrage kommt. Deshalb trägt das Panel einen klaren Hinweis „was mit Ihren Daten passiert“ und eine Abmeldung mit einem Klick.



Marke und Designsystem stehen, und die ersten Landingpages sind live. Alles ging in Iterationen an den Kunden zurück und wurde anhand von echtem Feedback verfeinert. Die nächsten Schritte pausieren, bis der Kunde die Richtung vorgibt — das ist der Stand der Arbeit bis heute.